Was die Verschlüsselung der Dateifreigabe schützt – und was nicht

Was die Verschlüsselung der Dateifreigabe schützt – und was nicht

„Verschlüsselt, also sicher“ sagt nicht, welche Phase geschützt ist. Unterscheiden Sie Verbindung zum Server, Speicherung auf dem Server und die Zeit nach dem Speichern auf dem Empfängergerät. Verschlüsselung ersetzt weder Empfängerprüfung noch Passwortverwaltung.

In drei Bereichen denken

Während der Übertragung
HTTPS verschlüsselt die Verbindung zwischen Browser und Server und erschwert das Lesen oder Ändern durch Dritte. Prüfen Sie HTTPS in der Adresse und dass keine gefälschte Domain geöffnet wurde.
Auf dem Server
Dienste speichern empfangene Dateien unterschiedlich. HTTPS bei der Übertragung bedeutet nicht automatisch denselben Schutz bei der Speicherung. Prüfen Sie die Behandlung jeder Funktion in Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinie.
Nach dem Empfang
Dateien auf dem Empfängergerät, Screenshots und weitergeleitete Kopien unterliegen nicht der Verschlüsselung oder Frist der Freigabe. Regeln Sie Speicherort und Löschung nach dem Empfang.

Schutzumfang der FS!QR-Funktionen

Bei QR-Freigaben wird die Datei im Browser verschlüsselt, bevor sie auf dem Server gespeichert wird; die Verbindung nutzt HTTPS. Da Passwortinhaber Zugang erhalten, schützen Sie URL und Passwort.

Nach der aktuellen Spezifikation werden Group-Dateien und Note-Texte nicht verschlüsselt auf dem Server gespeichert. Diese Funktionen erleichtern die gemeinsame Bearbeitung; nehmen Sie nicht denselben Schutz wie bei QR-Freigaben an. Für sensible Daten wählen Sie einen genehmigten Dienst.

Ein Passwort ist nicht unbedingt ein Verschlüsselungsschlüssel

Manche Dienste verwenden das Passwort zur Anmeldung an der Freigabeseite. Es schützt gegen alleinige URL-Kenntnis, aber URL und Passwort in derselben Nachricht geben beides zugleich weiter. Bei einem falschen Empfänger sollten Sie die Freigabe löschen und neu erstellen.

  • URL, Freigabe-ID und Passwort nicht in öffentlichen Kanälen posten.
  • Kurze Passwörter nicht wiederverwenden; die Daten jeder Freigabe nutzen.
  • Verstehen, dass Kopien auf Empfängergeräten nach Ablauf nicht gelöscht werden.
  • Informationen mit Langzeit- oder Auditbedarf in ein anderes System übertragen.

Fragen beim Lesen einer Verschlüsselungsbeschreibung

Prüfen Sie, welche Funktionen abgedeckt sind, wo verschlüsselt wird, ob der Betreiber entschlüsseln kann und was nach Ablauf gelöscht wird. Bei FS!QR unterscheiden sich QR, Group und Note; urteilen Sie nicht nur nach dem Dienstnamen.

Fazit: Verschlüsselung nicht überschätzen

Verschlüsselung erschwert Dritten das Lesen bei Übertragung und Speicherung. Sie verhindert weder Fehlversand noch schwache Zugangsdaten, Malware oder Weitergabe durch Empfänger. Definieren Sie Daten und Anforderungen zuerst und nutzen Sie nur passende Funktionen.